September Update – Hamburg, Sommerloch, Uni

Im September hat sich bei mir einiges getan – Zeit für ein Update dazu, was bei mir so los war und wie es jetzt nach meinem Praktikum weitergehen wird. Bald ist schon der neunte Monat in diesem Jahr wieder vorbei. Dieses Jahr habe ich so viel erlebt, wie in fast keinem anderen Jahr. Durch mein Praktikum mit all den Events, aber auch privat und durch den Blog mit mehreren Festival-Besuchen, Urlaub, neuen Freundschaften und und und. Ich kann schon jetzt sagen, dass ich in den letzten neun Monaten viel dazu gelernt habe – auch über mich selbst.

Zurück in Stuttgart – Heimatliebe

Zurück in Stuttgart musste ich mein Leben erst mal wieder auf die Reihe kriegen. Zurück zu meiner alten Routine finden – ohne das Arbeitsleben. Wieder mehr Zeit für alles, was ich gerne tue. Endlich wieder morgens statt abends im Gym trainieren. Endlich wieder Coffee-Dates mit guten Freunden, Spaziergänge zu den schönsten Orten in Stuttgart, viel quatschen und lachen und sich up-daten, was in letzter Zeit so passiert ist. Das letzte halbe Jahr revue passieren lassen. Außerdem habe ich den halben September damit verbracht, mein Zimmer auszusortieren. Platz zu schaffen für all mein Hab und Gut, das ich aus Wuppertal zurück nach Stuttgart gebracht habe, um das alles hier wieder neu einräumen zu können. Sowas fühlt sich für mich auch irgendwie immer wie ein Neuanfang an. Tat gut. Jetzt bin ich bereit für die nächste Phase: die Uni steht wieder bevor. Aber dazu gleich mehr.

Hamburg

Eigentlich wollte ich mit Maria wie letztes Jahr um diese Zeit nochmal einen Roadtrip durch Kalifornien machen. Da das leider nicht geklappt hat, haben wir uns für einen kurzen Städtetrip entschieden. Es ging nach Hamburg! Ich liebe diese Stadt einfach. Überall so viele schöne Häuser, tolle Cafés, Restaurants, Bars, tolle Orte. Und Wasser – wie schön ist es bitte an der Alster zu sitzen oder an den Landungsbrücken entlang zu laufen. Ach läge Stuttgart nur am Wasser. Wir haben es in Hamburg auch wieder wie letztes Jahr in Kalifornien so gemacht, dass wir uns anfangs tolle Frühstückslocations raussuchten, zu denen wir morgens immer direkt hinfuhren , um dann von dort aus unseren Tag zu starten. Je nachdem, was dann da in der Nähe lag, haben wir unseren Tag dementsprechend geplant. Die Cafés in denen wir frühstückten waren folgende: Moki`s Goodies, Rain Cafeatery und Nord Coast Coffee Roastery. Alles ganz ganz tolle Locations, ganz ganz große Empfehlung! Ansonsten sind wir zu den bekannten Platzen: Wir sind zu den Landungsbrücken und zum St. Pauli Pier gelaufen, haben einen Spaziergang um die Binnenalster gemacht, sind zum shoppen am Gänsemarkt und Rathaus entlang, waren in den vielen kleinen Boutiquen im Schanzenviertel und sind auch einmal auch kurz über die Reeperbahn gelaufen. Das war ein ganz fabelhafter Trip.

Sommerloch

Während unserem Hamburg Trip habe ich mich immer wieder mit Maria über eine bestimmte Sache unterhalten, die mir schon seit längerem durch den Kopf geht. Danach und auch jetzt noch, überlege ich immer wieder, was wohl der richtige Weg für mich sei, wie ich nun weitermachen soll. Angefangen hat es denke ich Mitte Juni – ob das das bekannte Sommerloch war? Während meinem Praktikum in den letzten sechs Monaten habe, ich wie einige von euch vielleicht auch schon bemerkt haben, nicht mehr so viel für Instagram und meinen Blog getan. Ich hatte dafür keine Lust und einfach keine Nerven mehr, neben den ganzen Events und der Arbeit generell. Anfangs hat mich das noch gestört, denn ich wollte regelmäßigen Content liefern, doch irgendwann hat es mir sogar gefallen. Es tat gut sich selbst keinen Druck mehr zu machen, jeden Tag etwas zu posten. Ich hatte den ganzen Tag genug um die Ohren, hatte tolle Projekte, um die ich mich teilweise ja auch an Wochenenden kümmern musste. Meinem Leben hat diese ganze Sache mit Instagram nicht gefehlt. Im Gegenteil: Ich fand`s gut so wie es war. Ich habe mehr im Moment gelebt. Habe nicht mehr so viele Stories gemacht, nicht mehr alles was ich erlebt habe dokumentiert, sondern einfach den Moment genossen – im Hier und Jetzt und nicht auf einem Bildschirm.

Das war mir davor gar nicht so bewusst gewesen, dass sich ein doch sehr großer Teil meines Lebens auf der App abspielte. Ich habe zwar meiner Meinung nach immer gut die Balance gehalten, nicht alles von mir preisgegeben, nicht immer überall alles aufgenommen und sicherlich viel weniger Zeit dafür investiert, als manch andere Blogger. Denn für mich war das immer nur ein Hobby, das zu einem Nebenjob heranwuchs, doch nie mein Hauptberuf. Aber dennoch habe ich viel Zeit – Lebenszeit – in diese App und meinen Blog investiert. Es hat mit Spaß gemacht, keine Frage. Sonst hätte ich das alles nicht so lange gemacht, aber irgendwie ist es mir das gerade nicht mehr wert. Ich will nun mehr Zeit offline verbringen. Und das habe ich vor allem im September getan.

Zur Zeit bin ich immer noch hin und hergerissen. Ich werde meinen Account auf jeden Fall weiterführen, doch ich muss mir noch Gedanken dazu machen, wie ich es fortführen möchte. Momentan ist meine Reichweite dadurch, dass ich die letzten Monate nicht regelmäßig etwas gepostet habe, sowieso von Instagram stark eingeschränkt worden. Also eigentlich ist es gerade eine gute Zeit dafür, einen neuen Weg einzuschlagen. Vielleicht kommt die Motivation dafür auch wieder, sobald ich ab nächster Woche so richtig in meiner alten Routine bin. Also wieder in die Uni gehe, wieder was sinnvolles mit meinem Leben anstelle. Vielleicht ist es wirklich nur so ein Sommerloch, nachdem ich sechs Monate jeden Tag gearbeitet habe und nun plötzlich vier Wochen den ganzen lieben langen Tag zu Verfügung habe. Vielleicht komme ich damit gerade einfach nicht so klar. Denn wenn ich jeden Tag etwas vor habe, mich mit Freunden und Familie treffe, fehlt das Gefühl etwas sinnvolles zu machen. Ich freue mich also schon, wieder in die Uni zu gehen und dann bestimmt auch allgemein wieder besser drauf zu sein.

Also adé Sommerloch, ich werde dich ganz bald los.

Im Lesefieber

Ich habe vor Kurzem endlich mir wieder ein paar Bücher gekauft, welche ich innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Ich hattee ganz vergessen, wie toll es sein kann, sich mal wieder völlig auf ein Buch einzulassen. Gerade habe ich das grandiose Buch Das Café am Rande der Welt von John Strelecky beendet und bin mit einem weiteren Buch von ihm The Big Five For Live fast durch. Diese Bücher sind grandios. Als nächstes kaufe ich mir direkt all seine anderen Werke 😀 Sie lesen sich so flüssig und sind unglaublich lehrreich! Wer sie noch nicht kennt, dem kann ich sie nur ans Herz legen. Diese Bücher und allgemein die Zeit für mich und mit mir selbst – mal ganz ohne Online Medien – hat mir positive Energie gegeben, um noch ein Stück mehr ins Reine mit mir selbst zu kommen. Das habe ich nach den letzten stressigen Monaten total gebraucht und es fühlt sich einfach gut an.

Das Studium geht weiter – 6. Semester

Nächste Woche beginnt schon wieder die Uni. Nach einem halben Jahr ohne Vorlesungen, bin ich gespannt wie hoch meine Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit noch ist. Ich habe zwar in den letzten Monaten viel mehr gearbeitet, als ich sonst zur Uni gegangen bin, aber das ist eben nochmal was ganz anderes. Da hat man Aufgaben, die zu erledigen sind. In der Uni muss man mehrere Stunden am Stück sitzen und zuhören. Versuchen, das, was der Dozent da vorne erzählt, zu verstehen und sich zu merken. Da bin ich schon ganz schön froh, dass ich dieses Semester mehrere Fächer habe, die aus Projekten (Gruppenarbeiten) bestehen. Jedenfalls sieht mein Stundenplan schon mal ganz gut aus: Ich habe meistens erst um 11:30 die erste Vorlesung, da wird dann auch das Pendeln keine Herausforderung *Juhu*. Im sechsten Semester werde ich nun gleich zwei Kurse Spanisch und zwei Kurse Englisch belegen, da das erstens auch so empfohlen wird (da die Kurse aufeinander aufbauen) und zweitens ich im siebten Semester ins Auslandssemester gehen werde und dort die Sprachen nicht angeboten werden. Also wird’s Zeit, dass ich vor allem Spanisch mal wiederhole, denn ich weiß momentan so gut wie nichts mehr haha.

Mein Auslandssemester hat sich ja schon zweimal verschoben, doch dieses Mal stehen die Sterne gut, dass es endlich klappt! Ich werde ich aller Voraussicht nach mein Auslandssemester in Istanbul machen. Jetzt geht’s aber erst mal noch ein Semester ganz normal in Heilbronn weiterstudieren. Dieses Semester leider ohne meine Uni-Mädels, da meine Mädels und ich die Reihenfolge von Praxis- und Auslandssemester alle unterschiedlich machen. Also hoffentlich treffe ich nun auf nette und vor allem kompetente Kommilitonen, mit denen Gruppenarbeiten nicht all zu stressig werden. Das kann was werden.

Veränderungen stehen bevor

Neben dem Studium werde ich meinen Account auf Instagram und meinen Blog auf jeden Fall weiterführen, denn das ist auch ein Teil von mir – mein Baby. Aber ich möchte das alles nicht so streng sehen. Etwas posten, wenn ich wirklich etwas zu berichten habe, ein tolles Bild aufgenommen oder etwas wunderbares erlebt habe. Mich nicht mehr gezwungen fühlen, sondern es dann zu tun, wenn ich Lust dazu habe. In meiner Story nur dann etwas zu zeigen, wenn ich etwas erlebe, von dem ich glaube, es sei das Teilen wert. Wer weiß, vielleicht ändere ich meine Meinung auch wieder. Vielleicht gibt es bald wieder mehr Momente, die ich doch bereit bin zu teilen, aber momentan bin ich mir über all das noch unsicher. Mal sehen was die Zeit bringt, doch ich hoffe, ihr versteht meine Sichtweise und bleibt mir dennoch treu und unterstützt mich in meiner Entscheidung.

So viel zu meinem September Update. Jetzt seid ihr denke ich ganz gut auf dem Laufenden. Habt ihr noch Fragen? Ab damit in dir Kommentare ♥

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