Prüfungsphase und Diät – wie passt das zusammen?

Wie kann eine Diät in der Prüfungsphase durchgehalten werden?

Momentan bin ich mitten in der Prüfungsphase, habe die Hälfte meiner Prüfungen schon hinter mir und die andere Hälfte steht mir noch bevor. Heißt, ich bin jeden Tag am lernen, vor allem am auswendig lernen. Und parallel befinde ich mich auch noch in der Diät, nehme also weniger Nahrung beziehungsweise Kalorien zu mir, als mein Körper täglich verbraucht. Beeinflusst das nicht die Konzentration? Denke ich während dem Lernen dann nicht dauernd daran etwas zu essen? Wie kann eine Diät in der Prüfungsphase durchgehalten werden? All diese Fragen habe ich in den letzten Wochen schon gestellt bekommen. Meine Antworten darauf, fasse ich euch nun in meinen TOP 3 Tipps, um in der Prüfungsphase parallel zum Lernen trotzdem die Diät durchzustehen. Also fangen wir mal an!

#1 Planung ist alles

Zu einer Diät gehört einerseits ausreichend Sport, andererseits eine gesunde Ernährung. Beides kann auch in der Prüfungsphase wunderbar eingehalten werden! Alles, was dafür getan werden Mus, ist nur ein wenig Planung im Voraus. Planung für das Training und Planung für die Ernährung. Ich splitte das jetzt mal, damit ihr nicht durcheinander kommt.

Beginnen wir mit dem Training:

Wie ich es normalerweise mache: Ich plane meine Woche immer schon im Voraus. Das heißt, ich schaue mir am Wochenende meinen Terminkalender an, trage alle bevorstehenden, festgelegten Termine ein und anhand dessen plane ich mein Training. Da ich immer morgens trainieren gehe, ist mein Training normalerweise jede Woche an den gleichen Tagen, denn Events und Sonstiges finden ja eher Mittags oder Abends statt.

In der Prüfungsphase: Doch gerade Prüfungen sind oftmals Morgens oder Vormittags, was dann eben auch meinen Plan für meine Sporteinheiten beeinflusst. Deshalb trage ich, sobald ich alle Prüfungstermine erfahre, alle Prüfungen direkt in meinen Kalender ein und im gleichen Zug dann auch meine Sporteinheiten. Heißt also, dass ich dann vier Wochen am Stück durchplane. An den Prüfungstagen mache ich meine Pausetage und an den freien Tagen gehe ich ins Training. So habe ich schon vor Beginn der Prüfungen meine Routine geplant, weiß wann ich trainieren werde und halte mich dann auch daran. Ohne diese Planung würde ich Gefahr laufen, dass ich entweder zu wenige Pausetage einhalte oder aber, dass mein Plan abwechselnd den Ober- und Unterkörper zu trainieren nicht aufgehen würde. Mit der Planung passiert das nicht und ich kann alles so einhalten, wie ich mir das vorstelle.

Nun kommen wir zur Ernährung:

In der Prüfungsphase mache ich das eigentlich genauso, wie ich es sonst auch immer mache. Ich koche nicht jeden Tag frisch, sondern wenn ich koche, dann direkt auch für die nächsten drei Tage. Das heißt, ich bereite meine Mahlzeiten im Voraus vor und verschwende somit an den folgenden Tagen keine kostbare Zeit in der Küche, sondern kann diese Zeit fürs Lernen nutzen. Ich koche mir immer nur das Mittagessen vor, da ich zum Frühstück fast immer Haferbrei und Abends Salat esse. Beides ist in nur ein paar Minuten fertig und muss aus diesem Grund auch nicht extra vorbereitet werden. Passende Meal Prep Rezepte findet ihr hier. Zwischendurch gibt`s dann mal einen Apfel oder Quark, aber im Allgemeinen bin ich eher nicht so der Snack-Typ und esse lieber große Hauptmahlzeiten, die mich mindestens für die nächsten drei bis vier Stunden satt halten. ABER einen Tipp habe ich, um während dem lernen nicht dauernd ans Essen zu denken: TEE! Macht euch eine ganze Kanne mit Tee, der euch besonders gut schmeckt und trinkt diesen während dem Lernen. Dadurch habt ihr die ganze Zeit über einen guten Geschmack im Mund, wodurch Gedanken etwas zu snacken erst gar nicht aufkommen. Zumindest bei mir nicht. Probiert’s einfach mal aus, vielleicht klappt das für euch genauso gut wie für mich.

Investiert in diese paar Minuten Planung! Diese Zeit kann jeder aufbringen und damit ist es ganz einfach auch in der Prüfungsphase Zeit für Sport zu finden. Denn wer lernt schon 24 Stunden am Stück? Es bleibt immer ein Zeitfenster, in dem man eine Stunde kocht oder ein bis zwei Stunden zum Sport gehen kann. Außerdem befreit das auch den Kopf, man denkt mal an was anderes und kann sich danach umso besser aufs Lernen konzentrieren!

 

#2 Spaziergang

Neben dem Sport gibt es noch andere Möglichkeiten den Kopf frei zu bekommen. Wie wäre es denn mit einer Runde draußen spazieren gehen? Frische Luft tut immer gut und in Kombination mit ein wenig Bewegung kann so ein kleiner Spaziergang Wunder bewirken. Also wenn euch mal der Kopf vom vielen Lernen brummt, schnappt euch eure Jacke und lauft ein paar Runden um den Block oder vielleicht habt ihr ja in der Umgebung einen Park oder Wald oder Ähnliches. Bei mir in der Nähe ist ein ganz toller Aussichtspunkt, zu dem ich bei meinem Spaziergang immer laufe. So habe ich ein Ziel, auf das ich mich freuen kann, tanke nicht nur frische Luft, sondern auch positive Energie, da ich diesen Ort so liebe und kann danach wieder voll durchstarten. 20-30 Minuten finde ich am idealsten, danach ist der Kopf wieder für eine weitere Lerneinheit bereit und die Konzentration ist wieder voll da. Außerdem habt ihr euch so noch ein wenig bewegt, ein paar Schritte gesammelt und sitzt nicht den ganzen Tag nur am Schreibtisch. Damit haltet ihr euren Tagesbedarf hoch und die Diät ist gleich viel einfacher einzuhalten, da nicht durch weniger Essen, sondern einfach ein bisschen mehr Bewegung das Defizit eingehalten werden kann.

 

#3 Eine Routine finden

Alle Tipps der Welt bringen euch nichts, wenn ihr diese nicht auch in die Tat umsetzt. Es dauert immer eine Weile, bis man eine neue Sache in sein Leben oder seinen Alltag integriert hat. Da muss man eben einfach dranbleiben und versuchen, sich immer wieder daran zu erinnern beziehungsweise die Veränderung einzuhalten und irgendwann hat sich dann eine eigene Routine entwickelt. Was am Anfang ungewohnt und neu war, gehört dann zur Normalität und bedarf keinerlei Anstrengung mehr. Und genau das ist auch das, was mir in der Prüfungsphase am meisten Halt gibt. Ich habe seit dem ersten Semester eine eigene Routine für die Prüfungsphase entwickelt. Sie gleicht meiner normalen Routine sehr stark, was mir auch hilft, diese Routine umzusetzen. Wie immer beginne ich meinen Tag damit ins Training zu gehen, heimzukommen und zu duschen (ja, ich dusche nicht im Fitness Studio, bin viel zu faul, um 100 Dinge fürs Duschen auch noch mit ins Fitness Studio zu schleppen), mein vorbereitetes Essen zu essen und mich mit der Blackroll zu rollen – bis hier hin alles wie immer. Danach mache ich mir eine Kanne Tee und setze mich an den Schreibtisch. Los geht’s mit Zusammenfassungen der einzelenn Fächer zu schreibe. Währenddessen versuche ich immer schon alles zu verstehen und mir (für mich verständlich) aufzuschreiben. Das ist schon mal die halbe Miete 😉 Wenn ich merke, dass meine Hand vom vielen Schreiben schon wehtut oder ich mit dem Kopf die ganze Zeit woanders bin, stehe ich auf und mache einen Spaziergang. Danach geht’s weiter an den Schreibtisch bis ich mein Tagesziel erreicht habe. Dieses Ziel habe ich mir dann auch schon am Anfang der Prüfungsphase überlegt oder besser gesagt eingeplant (was wieder auf die Planung vom ersten Tipp zurückführt). Ist die Zusammenfassung fertig, geht’s je nach Fach ans Aufgaben bearbeiten oder auswendig lernen. Auswendig lernen kann ich am besten in Bewegung, daher laufe ich dafür in meinen Zimt dann immer im Kreis 😀 Ist vielleicht auch ein Tipp für den ein oder anderen. Aber auch ein gute Möglichkeit in Bewegung zu sein und nicht den ganzen Tag zu sitzen.

 

Ich hoffe, diese Tipps sind auch für euch hilfreich! Gilt natürlich nicht nur während einer Diät, sondern auch allgemein für jede Prüfungsphase.

Viel Spaß beim Ausprobieren und viel Erfolg für eure Prüfungen, Klausuren oder was ihr sonst so machen müsst! ♥

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