Praktikum im Event Management – Fazit

Seit meinem Zwischenfazit zu meinem Praktikum im Event Management sind nun schon wieder drei Monate vergangen – die Zeit rast! Ich bin mittlerweile auch schon wieder drei Wochen zurück in Stuttgart. Zurück in der Heimat. Bei meiner Familie, meinen Freunden und meinem geliebten Kater und meiner Vespa. Und bald auch wieder zurück im Uni-Leben.

Doch bevor es weiter geht, möchte ich erst einmal ein mein Praktikum revue passieren lassen. Was habe ich gelernt? Was nehme ich für die Zukunft mit? Wie habe ich mich (oder meine Ansichten) dadurch verändert? Und wie geht es jetzt nach dem Praktikum weiter?  Also fangen wir doch einfach direkt mal an. Vielleicht steht ja der ein oder andere von euch gerade davor, eine Wahl für ein Praktikum zu machen, dann hoffe ich, dass ich dafür ein wenig Input geben kann ♥

Was waren meine Aufgaben in meinem Praktikum im Event Management?

  • Unterstützung bei der Planung und Umsetzung bei der Fibo 2018
  • Koordination der ganzen Weihnachtsmarkt Bewerbungen + ganze Kommunikation zu den Veranstaltern (insgesamt über 200 Bewerbungen)
  • Komplette Planung inkl. Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der LEH Promotour
  • Komplette Planung inkl. Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der World Fitness Days in Frankfurt
  • Unterstützung bei der Planung des Teamwochenendes in Belgien

Das größte Learning, das ich aus dem Praktikum mitnehme?

Die Projekte nehmen viel Zeit in Anspruch. Teilweise habe ich bis abends um 21 Uhr gearbeitet, hatte viele Wochenenden, an denen ich für Projekte unterwegs war, statt mich zuhause von der Woche zu erholen und wenn es kein Projekt für das Praktikum war, dann war ich auf einem Festival oder anderweitig für den Blog oder einfach privat viel unterwegs. Ich habe mir also nur sehr wenig Erholung gegönnt – brauchte ich zu dem Zeitpunkt auch nicht, mir ging es gut. Was aber einfach daran lag, dass ich bestimmte Symptome ignorierte oder aufgrund von Stress / Adrenalin nicht wahrnahm. Am Ende hat mich das dann eben total ausgeknockt und kleine Fehler haben sich auch in meine Arbeit eingeschlichen. Ich war `nicht mehr ganz auf der Höhe´ wie ich es sagen würde. Das ist sowohl für die Arbeit als auch für mich selbst / meine Gesundheit nicht gut. Ich habe hier auf die harte Tour gelernt, dass ich mehr auf mich achten muss und mich nicht völlig in die Arbeit stürzen kann, ohne mir auch mal eine Pause zu gönnen. Gesundheit geht vor! Das ist das wichtigste Learning, das ich aus meinem Praktikum mitnehme und euch vor meinem allgemeinen Fazit mit auf den Weg geben möchte.

Fazit zum Praktikum im Event Management

Zu allererst kann ich sagen, dass ich die Entscheidung in einem verhältnismäßig kleinen Unternehmen mein Praktikum zu machen keinesfalls bereue. Im Gegenteil: Das war meiner Meinung nach die beste Entscheidung für ein Praktikum! Hier bekommt man einfach so viel mehr Eigenverantwortung. Eigene Projekte, wobei man zwar ins kalte Wasser geschmissen wird, aber vor allem sehr sehr viel lernt. Dadurch, dass ich bei meinen Projekten alles (von der Planung bis hin zur Umsetzung) selbst machen musste, habe ich die unterschiedlichsten Aufgaben und Abläufe in einem Unternehmen kennengelernt. Vor allem im Event Management kommt man mit jeglichen Abteilungen in Kontakt, da für die Planung eines Events viele verschiedene Abteilungen involviert werden.

An Stress mangelte es das letzte halbe Jahr zwar keinesfalls, jedoch hatte ich total viel Spaß! Nur so habe ich dem ganzen Stress wahrscheinlich auch so gut standhalten können. Körperlich und mental hat das nämlich schon sehr an meinen Kräften gezerrt, was ich auch erst ganz am Ende, als ich keine großen Projekte (also weniger Stress) mehr hatte, gemerkt. Als da dann der Stress nachließ und ich etwas mehr zur Ruhe kommen konnte, hat sich mein Körper gedacht “so, jetzt streike ich erst mal und hole mir die Energie wieder zurück” und ich musste den letzten Monat meines Praktikums mit Gesundheitlichen Problemen kämpfen. Zuerst hatte ich eine Woche lang Kreislaufproblem, war dann eine Woche wieder gesund, nur um die Woche darauf wieder einer richtigen Grippe zu verfallen. Da ist mir dann auch erst aufgefallen, dass ich mich die Monate davor nicht ausreichend genug um mich selbst gekümmert hatte.

Abgesehen davon, habe ich wirklich sehr viel für mich selbst mitnehmen können, habe viel gelernt und mich weiterentwickelt! Ich traue mir viel mehr zu als am Anfang meines Praktikums, habe gelernt, dass man Aufgaben auch mal abgeben muss und nicht alles selbst machen kann, hier aber immer hinterher sein beziehungsweise immer wieder nachfragen muss, ob die entsprechende Aufgabe auch erledigt wird. Ich habe gelernt, mit Deadlines besser umzugehen, wie ich Aufgaben am besten strukturiere und wie ich mit Stress umgehen kann, ohne mir selbst zu viel Stress zu machen und ruhig zu bleiben. Das alles nehme ich aus meinem Praktikum im Event Management mit. Ich kann auf selbst geplante, selbst umgesetzte Events zurückblicken und stolz auf mich sein. Stolz auf die Arbeit die ich absolviert habe, aber vor allem stolz auf meine eigene Entwicklung!

Jetzt geht’s zurück ins Studentenleben, wobei mir all meine gewonnen Learnings sicherlich weiterhelfen und mir in Zukunft einiges erleichtern werden. Alles in allem kann ich also sagen, dass mir das Praktikum im Event Management sehr viel Spaß gemacht hat und ich vor allem super viel dazu gelernt habe! Allerdings weiß ich jetzt aber auch, dass ich in diesem Bereich später mal nicht Vollzeit arbeiten möchte. Und dafür ist ein Praktikum ja auch da: Dass man danach weiß, ob man diesen Beruf später auch ausüben wollen würde oder eben nicht. Probieren geht über studieren 😉

Go for it!

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