Foodprep: Vorbereitung ist alles!

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Sunday prep. A simple but genius way to start your week off right!

 

Ab dieser Woche werde ich wieder Montag bis Freitag in der Uni sein. Damit ich immer bestens mit leckerem Essen versorgt bin, beginnt nun auch wieder meine Routine für das Vorkochen. Anlässlich dazu möchte ich euch ein paar Tipps zum Thema Vorbereitung geben 🙂

Ihr kennt das bestimmt alle, wenn man sich fest vornimmt, lecker und gesund zu essen, aber dann der Hunger doch so groß ist, dass man auf die `einfache´ und schnelle Variante zurückgreift. Oft hat man so viel zu tun, dass man die Zeit vergisst und sich der Hunger ganz plötzlich meldet. Wenn dann nichts Essbares bereitsteht, verleitet das natürlich dazu, sich schnell eine Nussschnecke beim Bäcker zu holen oder zum Dönerladen um die Ecke zu gehen. Genau deshalb ist es wichtig seine Hauptmahlzeiten vorzubereiten und vielleicht sogar für die nächsten 2-3 Tage schon alles fertig zu haben. So habt ihr immer leckere und gesunde Mahlzeiten, auf die ihr euch freuen könnt und kauft nicht einfach nur `irgendwas´.

(Außerdem schont das auch den Geldbeutel! Selbstgekochtes Essen ist meist viel billiger, als wenn ihr euch jeden Tag etwas beim Bäcker/Imbiss etc. kaufen würdet)

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Wie stellt Ihr das also am besten an?

Bei der Vorbereitung ist es euch selbst überlassen, wie viel bzw. für wie viele Tage ihr euer Essen vorbereiten möchtet. Klar schmeckt das Essen frisch gekocht immer am besten, aber da das zeitlich oft nicht klappt, müsst ihr hier schon mal ein paar Kompromisse eingehen.

Falls ihr ohne ein warmes Mittagessen nicht sein könnt, gibt es immer noch die Möglichkeit euer vorgekochtes Essen aufzuwärmen (falls euch dafür eine Mikrowelle etc. zur Verfügung steht). Wenn Ihr tagsüber unterwegs seid, keine Möglichkeit zum Aufwärmen habt oder es einfach schnell gehen soll, könnt ihr immer noch auf leckere belegte Vollkornbrote mit Frischkäse und Pute, Rohkost mit Humus oder verschiedene Salate (Eisberg-, Feldsalat mit Tomaten/Gurken/Mais/Hühnchen etc., aber auch Nudel-, Reis- oder Quinoasalat) zurückgreifen. Es kommt einzig und allein auf die Vorbereitung an!

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Macht Euch Gedanken darüber, wie Eure Woche aussehen wird!
  • Wann kann ich daheim essen?
  • Wann muss ich mein Essen mitnehmen (in die Schule, Uni, Arbeit…) ?
  • Welche Möglichkeiten stehen mir dort zur Verfügung (Mikrowelle, Ofen…) ?
  • Möchte ich mein Essen warm haben oder schmeckt es mir auch kalt?
  • In Bezug darauf: Welche Gerichte schmecken mir kalt?
  • Wie transportiere ich das vorbereitete Essen?
  • Wie lange ist es haltbar? Muss es in die Gefriertruhe oder in den Kühlschrank?

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Die Vorbereitung

Wenn Ihr Euch nun an die Vorbereitung macht und zB Sonntagabend eure Mahlzeiten vorbereitet, müsst Ihr Euch zuallererst im Klaren darüber sein, für wie viele Tage ihr das Ganze vorbereiten möchtet.

Ich zB bereite mir mein Essen immer am Abend zuvor oder am Morgen (je nachdem wie es zeitlich passt) für den ganzen nächsten Tag vor und das wiederhole ich jeden Abend/Morgen.
Wenn ich dafür aber keine Zeit/Lust habe, bereite ich alle Mahlzeiten für die nächsten 3 Tage vor und lagere alles im Kühlschrank/Gefrierfach. Manche bereiten ihre Mahlzeiten für die ganze Woche vor und frieren alles ein. Ihr seht, es ist ganz allein euch überlassen, wie viel und wann ihr alles vorbereitet.

Die Hauptasche ist, dass Ihr es vorbereitet! 😀

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Aufbewahrung/Transport

Nun habt Ihr alles schön vorgekocht, aber worin lagert ihr das ganze Essen bzw. worin nehmt ihr es mit (zur Schule, Uni, Arbeit…)? Hierfür eignen sich wunderbar Tupperdosen oder Ähnliches, in denen ihr am besten jede Mahlzeit einzeln aufbewahrt: Also eine Dose für das Frühstück, eine für das Mittagessen und so weiter. Achtet darauf, dass ihr Dosen nehmt, die gut verschließen und Flüssigkeit nicht austreten lassen. Eure Tasche wird es euch danken! 😀

Wenn Ihr euer Essen für mehr als 3 Tage vorbereiten möchtet, solltet Ihr die Mahlzeiten für die vierten bis siebten Tage am besten einfrieren, um zu gewährleisten, dass nichts verdirbt. Wichtig ist, dass die entsprechenden Mahlzeiten dann auch am Vortag aus dem Gefrierfach geholt werden, damit das eingefrorene Essen bis zum nächsten Tag aufgetaut ist. Sonst steht ihr vor einem Eisklotz aus Essen, das wohl eher nicht besonders genießbar ist 🙂

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Hier noch ein paar Gerichte, die ihr gut vorbereiten könnt:

Frühstück

 

Mittag-/Abendessen

 

Habt Ihr noch Fragen oder ist etwas unklar? Ich freue mich über eure Kommentare! ♥

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2 Comments

  1. Nadja
    4. September 2016 / 11:57

    Hallo Aylin. Toller Eintrag. Ich bereite mir auch oft mein Essen vor, aber jetzt gerade im Sommer nervt es manchmal echt mit der Aufbewahrung tagsüber. An der Uni habe ich ja keinen Kühlschrank und wenn ich morgens früh das Haus verlasse, manchmal aber erst um 14Uhr richtig zum Essen komme, muss ich immer noch eine Kühltasche und Akkus mitnehmen, sonst schmecken mir Salate einfach nicht mehr, gerade bei der Hitze teils bei uns in den Räumen. Wenn man dann viel zu Fuß unterwegs ist und eh schon alle möglichen Unterlagen mitschleppen muss, kann das echt nerven. Wie löst du das denn? Benutzt du auch eine Kühltasche oder hast du die Möglichkeit irgendwo zu kühlen? Ich wünsche dir einen schönen Sonntag. VG Nadja

    • 4. September 2016 / 12:22

      Hallo Nadja! Ja im Sommer habe ich es auch nicht gemacht, gerade wegen den Ferien, aber ich finde, wenn man wieder eine Routine hat (zB Uni-Alltag), dann erleichtert das Verbreiten vieles und für mich ist es dann auch nicht mehr nervig weil es eben wieder Routine wird 😀
      Liebe Grüße!

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