Fitness Tipps für Anfänger – Lerne aus meinen Fehlern!

Schön, dass die Fitness Tipps für Anfänger aus meinem letzten Blogpost so gut bei euch ankamen! Jetzt gibt es direkt die nächsten Tipps. Dieses Mal dreht sich alles um meine Fehler aus der Zeit, in der ich mit regelmäßigem Fitness-Training angefangen und was ich daraus gelernt habe. Also lest euch die Tipps bitte gründlich durch und glaubt mir, wenn ich sage, dass ihr all diese Schritte beachten solltet, damit ihr Fortschritte seht und den Sport lieben lernt ♥

Consistency is key!

Ergebnisse brauchen ihre Zeit. Nach meiner ersten Woche mit regelmäßigem Training, dachte ich, ich würde direkt Erfolge sehen. Dem ist natürlich nicht so! Somit war ich schnell demotiviert und habe mein Training in Frage gestellt. Da hätte ich gerne jemanden gehabt, der mich an der Hand nimmt und mir sagt, dass die Resultate nicht über Nacht kommen und ich geduldig sein muss. Denn nur wenn ihr kontinuierlich am Ball bleibt, fleißig trainieren geht und euch gesund und ausgewogen ernährt, nur dann seht ihr auch Erfolge. Es lohnt sich geduldig zu sein!

Zu viel Training ist keine Lösung

Übertraining bringt dich nicht weiter! Jeden Tag mehrere Stunden trainieren zu gehen bringt dich nicht ans Ziel. Der Körper braucht auch ausreichende Regenerationsphasen, um den Trainingsreiz zu adaptieren, stärker zu werden und bei der nächsten Trainingseinheit besser zu sein. Gerade als Trainingsanfänger reichen schon kleine Schritte für große Fortschritte. Vergleichen wir das einfach mal mit einer Fussballmannschaft: Eine Junior-Fußballmannschaft trainiert nur ein paar Mal in der Woche, wohingegen die Nationalmannschaft tägliche Trainings hat. Genauso ist es auch im Fitness: Ein Anfänger erzielt mit einem Ganzkörpertraining drei Mal die Woche schnell sehr gute Erfolge, wohingegen ein Sportler, der schon Jahrelang trainiert, sein Training splitten und gezielter, aber auch öfter trainieren muss, um weitere Fortschritte sehen zu können.

Dokumentation ist das A und O

Dokumentiere deine Fortschritte! Um Ergebnisse auch wirklich sehen zu können, sind Fotos und Videos eine große Hilfe. Man selbst sieht die Fortschritte nicht immer direkt und ist sowieso nie zufrieden mit dem, was man bisher erreicht hat. Eine Waage gibt hier zwar einen guten Richtwert, aber das Gewicht kann immer schwanken (vor allem bei Frauen). So kann es sein, dass die Waage mehr anzeigt oder das Gewicht stagniert, du dich aber äußerlich trotzdem weiter veränderst und deine Form immer besser wird. Durch Vorher-Nachher-Fotos, Videos des eigenen Workouts von verschiedenen Zeitpunkten oder auch Maßnehmen mit einem Maßband können die eigenen Fortschritte viel besser wahrgenommen werden. Erst dann sieht man wirklich wie man sich selbst körperlich verändert hat – das äußere Erscheinungsbild oder auch die bessere Ausführung der Trainingsübungen.

Stress ist dein Endgegner

Mach dir weniger Stress! Anfangs habe ich mir selbst den größten Stress gemacht, wenn ich mal einen Tag nicht zum Training konnte. Ob das nun ein kurzfristiges Treffen für ein Projekt in der Schule ist oder das Einspringen für einen Kollegen in der Arbeit, egal aus welchem Grund nun diese eine Trainingseinheit ausfallen muss, es ist kein Beinbruch! Dieses eine Training weniger macht keinen großen Unterschied – der Stress ist es nicht wert! Im Gegenteil: Stress verhindern sogar eher Trainingsfortschritte – ein Grund mehr das Ganze gelassener zu sehen. Plane daher deine Woche am besten im Voraus und schau, an welchen Tagen du zum Sport gehen kannst. Ich plane meine Trainingseinheiten immer um meine Termine herum, aber es kann natürlich trotzdem mal sein, dass ein kurzfristig etwas Wichtiges dazwischen kommt und ich dann trotz Planung eine Trainingseinheit ausfallen lasse. Dann ist das halt so und ich gehe dann eben einmal weniger zum Training. Das Wichtigste ist nur, dass du dann nicht alles hinschmeißt. Einmal weniger trainieren heißt nicht, dass alles verloren ist.

Damit ihr später nicht auch “Ich wünschte, ich hätte das früher gewusst” sagen müsst, lege ich euch ans Herz aus meinen Fehlern zu lernen und es direkt von Anfang an richtig zu machen. Dann kommt ihr viel schneller ans Ziel!

Und an alle, die schon mit dem Sport begonnen haben: Habt ihr euch in einem der Punkte eventuell wiedergefunden? Schreibt`s mir in die Kommentare, das interessiert mich seeeehr!

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2 Kommentare

  1. Ebru
    15. Juli 2018 / 17:43

    Ich finde es toll wie du es beschrieben und zusammengefasst hast…dies sind alles punkte, die man irgendwie schon grob weiß aber sich nie vor augen führt. Ich bin eine unheimlich faule socke die soo selten trainiert aber nur an mir selber rummeckert habe vor drei jahren 10 kilo zugenommen und bekomme seit dem keinen gramm runter. Habe Ernährung umgestellt, esse viel weniger und hab ne zeit lang viel trainiert aber half nix. Schilddrüse checken lassen…nix…habe leider auch wassereinlagerungen aber nach diesem beitrag hast du mich irgendwie total inspiriert, bin voll motiviert regelmäßig zu trainieren und alles zu dokumentieren ich gebe zu schnell auf ohne ergebnisse. Viele Grüße aus Herrenberg

    • 27. Juli 2018 / 11:37

      Hi Ebru, vielen lieben Dank für deinen tollen Kommentar!
      Es freut mich wirklich sehr zu lesen, dass ich dich damit inspirieren/motivieren konnte wieder zu trainieren!!!
      Bleib dran und lass dich nicht von links und rechts beinflussen, die eigenen Fortschritte sind immer die bete Motivation und du wirst sehen selbst wenn anfangs so scheint, als ob sich nichts verändert, irgendwan kommt der Punkt an dem plötzlich alles ganz schnell geht :))
      Viel Erfolg dabei!

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